|
Heutzutage werden Domainnamen
wie Immobilien verkauft oder versteigert. Dies haben
längst schon Geschäftsmänner und Privatleute
bemerkt und unzählige Domains rund um den sprachlichen
Gebrauch oder auch nur aus Fantasie registriert. So
ist es mit der Zeit zu einem schier grenzenlosen Angebot
an Domainnamen gekommen und die Zahl der Registrierungen
steigt täglich, auch weil immer neue Domainendungen,
wie .asia oder .me, auf den Markt gebracht werden.
Dabei ist der größte Teil der registrierten
Domains noch nicht einmal in Gebrauch, was allerdings
nicht bedeutet das alle zum sofortigen Verkauf angeboten
werden.
Oft werden Domainnamen vorsorglich
aus markenschutzrechtlichen Gründen beantragt
oder für zukünftige Projekte bzw. als Reserve.
Nicht selten aber werden sie als Geldanlage gesehen.
Allerdings ist der Handel angesichts des Überangebots
nicht besonders einfach. Doch mit attraktiven einprägsamen
Namen und einer entsprechenden Top-Level-Domainendung,
wie z.B. .de, .com, .at, .info, .eu oder .asia ist
durchaus ein großer Erfolg möglich.
Doch beim Handel mit Domains
sollte man einige Regeln einhalten.
1.Regel Man
sollte nur mit unbedenklichen Domainnamen handeln
Dabei gilt der Grundsatz, nur mit Domains handeln,
die keine Marken-, Namens- oder sonstige Kennzeichnungsrechte
verletzen. Darunter fallen z.B. Städtenamen aber
auch Familiennamen wie z.B. müller.de, die eine
Markenschutzverletzung darstellt. Des weiteren verstoßen
Ableitungen von Marken, wie z.B. jahoo.com oder mercedes-online.de
ebenfalls gegen Domainrecht.
2.Regel Geduld
und Bekanntmachung
Was nutzt die beste Domain wenn sie keiner kennt. So
kann sich auch niemand dafür interessieren und
ein Domainverkauf tritt in weite Ferne. Domainmarketing
ist das A und O. Tragen sie deshalb ihre Domainnamen
bei mehreren seriösen Handelsplattformen und Domainbörsen
ein. Selbst ein Hinweis auf ihrer Webseite kann wahre
Wunder bewirken.
Aber beachten sie dabei, dass sie viel Geduld mitbringen
müssen. Denn eine Domain verkauft sich schwer
in wenigen Tagen, oft müssen sogar einige Jahre
eingeplant werden, bis sich ein Kaufinteressent findet.
3. Regel Preisvorstellung
sollte im Rahmen bleiben
Eine überzogene Preisvorstellung für ihre
Domain kann selbst den besten Kaufinteressenten abschrecken.
In der Regel gehen Domains für 500 - 1000 Euro
über den Tisch. Nur Topdomains erzielen höhere
Preise, aber eben nur dann, wenn eine große Nachfrage
besteht oder der Käufer die Domain unbedingt um
jeden Preis möchte.
4. Regel Ein
schriftlicher Kaufvertrag
Ein Domainverkauf sollte auch immer mit einem schriftlichen
Kaufvertrag abgeschlossen werden. Wichtig ist das dieser
unbedingt einen Haftungsausschluss für sogenannte
Rechtsmängel enthält. Damit ist der Verkäufer
vor etwaigen Regressansprüchen des Käufers
geschützt. Bei hohen Domaintransaktionen sollte
außerdem ein Domainmakler oder ein Notar eingeschalten
werden.
5.Regel Einhaltung
der Formalitäten
Mit dem Kauf einer Domain ist man auch der neue Inhaber.
Dieser muss in die entsprechende Whois-Datenbank eingetragen
werden. Dazu ist ein Inhaberwechsel-Formular erforderlich,
welches von beiden Parteien unterzeichnet werden muss.
Dieses Formular wird dannan den Provider des Verkäufers
gesandt, der dann bei der Denic (zuständig für
.de Domains) die Änderungen des Inhabers veranlasst.
Hat der Domainkäufer den Wunsch zu einem anderen
Provider zu wechseln, so muss zusätzlich ein KK-Antrag
ausgefüllt werden.
Vor so einer Transaktion sollte aber unbedingt nach
der Vorgehensweise des Providers nachgefragt werden.
Wichtig: Wir von Domainimax.com haben uns dazu
entschlossen zur Zeit nur Angebote über die Handelsplattform
von Sedo anzunehmen. Dort bekommen Sie alle nötigen
Formulare und für den Geldtransfer besteht auch
ein Treuhandservice.
|